Kurzinhalt

Max Manus Max Manus (AKSEL HENNIE) ist nur einer von vielen jungen Männern in Norwegen, die entsetzt sind, als ihr Land in die Hände von Nazi-Deutschland fällt. Zu allem entschlossen schließt er sich gemeinsam mit seinen besten Freunden dem Widerstand an und macht den Besatzern mit ersten Sabotageakten das Leben schwer. Max setzt sich nach Schottland ab, wo er sich militärisch ausbilden lässt: Als er nach Oslo zurückkehrt, gelingt es ihm, in einer spektakulären Aktion wichtige deutsche Kriegsschiffe außer Gefecht zu setzen. Weitere Aktionen seiner „Oslo-Gang“ lassen das ganze Land aufhorchen. Die Antwort der Nazis lässt nicht lange warten: Erbarmungslos macht Gestapo-Offizier Fehmer (KEN DUKEN) Jagd auf den Widerstand – viele Freunde von Max sind unter den Opfern. Wenn Max nicht auf Tikken (AGNES KITTELSEN) vertrauen könnte, die er abseits der Kriegswirren in Stockholm kennengelernt hat, würde er zerbrechen. Ihre Liebe gibt ihm die Kraft zu einer letzten spektakulären Aktion, die sich als entscheidend für den Ausgang des ganzen Krieges erweisen könnte...

Pressenotizen

Max Manus

Mit der Verfilmung der wahren Geschichte des legendären norwegischen Widerstandskämpfers Max Manus (1914 – 1996) ist dem versierten Regieduo Joachim Rønning und Espen Sandberg (BANDIDAS) ein großer Wurf gelungen: ein epischer und moderner Kriegsfilm, der den Vergleich mit Meisterwerken wie „Der Soldat James Ryan“ oder „Black Book“ nicht zu scheuen braucht – und zugleich eine atemberaubende Story über Freundschaft, Liebe, Loyalität und Heldentum im Angesicht größter Gefahr und Verzweiflung. Mit großer handwerklicher Finesse und einer Reihe atemberaubender Actionsequenzen setzen die Regisseure Maßstäbe für das europäische Kino.

Hauptdarsteller Aksel Hennie verblüfft mit einer denkwürdigen Performance, der deutsche Star Ken Duken steht ihm als Manus’ erbarmungsloser Gegenspieler Fehmer in nichts nach. Ein wichtiges Kapitel der europäischen Geschichte, absolut packend authentisch und doch ungemein unterhaltsam umgesetzt. In Norwegen avancierte Max Manus zum Publikumsrenner: Nach einer königlichen Galapremiere am 19. Dezember 2008, bei der Max Manus’ Witwe Tikken, mittlerweile 91 Jahre alt, und ihre Kinder ebenso anwesend waren wie Max’ enger Freund und Weggefährte Gunnar Sønsteby, der höchstdekorierte norwegische Bürger überhaupt, strömten mehr als 1,2 Millionen Kinobesucher in den Film und machten ihn zur erfolgreichsten norwegische Produktion der letzten 35 Jahre. MAX MANUS, der auch bei den renommierten Filmfestivals in Toronto, Hamburg, den Hamptons und in Lübeck umjubelt wurde und mit sieben Amanda Awards sowie fünf Kanon Awards ausgezeichnet wurde, geht als norwegischer Beitrag ins Rennen um den Auslands-Oscar® 2009.